Hermann Hesse - Unterm Rad

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Funktion und Gestaltung der Ironie (z.B. III/53-54)

In der Lektüre „Unterm Rad“ benutzt Hesse häufig das Mittel der Ironie, besonders im dritten und vierten Kapitel. Dies bemerkt man, wenn man sich einzelne Abschnitte noch einmal genauer durchliest und dort sieht, wie der Autor Dinge mit einer gewissen Übertreibung beschreibt, z.B. als Hermann Hesse das Aussehen des Maulbronner Klosters erklärt (graziösen, entzückenden Schönheit; köstliche Brunnenkapelle; edlem Kreuzgewölbe; malerische Mauern; verlockender Wohnsitz; …).Dies lässt darauf schließen, dass Hesse diesen Ort überhaupt nicht schön findet, diese Theorie wird durch die Probleme des Hans, die dieser in Maulbronn hat, bestätigt. Die Funktion der Ironie besteht darin, dass Hans von seinem Umfeld aus, eigentlich keinen „normal Bürgerlichen“ Beruf, wie ihn sein Vater ausübt, erlernen soll. Deshalb entsteht auf Hans ein sehr großer Druck, dem er im Verlauf des Buches jedoch nicht standhalten kann und deshalb genau das Gegenteil von dem tut, was sein Umfeld erwartet. Dies könnte man als „Ironie des Lebens“ von Hans betrachten.
7.6.08 18:24
 


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