Hermann Hesse - Unterm Rad

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Worin besteht der Lebenskonflikt von Hans Giebenrath?

Hermann Hesses Erzählung „Unterm Rad“ handelt von dem hochbegabten Jungen Hans Giebenrath, dessen Lebenskonflikt in dem Gegensatz seiner Kinderträume und den Karrierehoffnungen seines Vaters liegt. Dieser Kontrast ähnelt zwei Herzen, welche Hans in seiner Brust trägt. Denn zum einen versucht er, den Vorstellungen seines Vaters gerecht zu werden. Dieser möchte, aus seiner Kleinbürgerlichkeit heraus, dass sein intelligenter Sohn über das Landexamen Karriere als Priester (ein sehr angesehener Beruf) macht. Bei diesem Landexamen vertritt Hans zudem sein ganzes Heimatdorf, weshalb alle Bewohner sehr stolz auf ihn sind und in seine Teilnahme große Erwartungen setzen. Als seine Lehrer merken, wie begabt Hans ist, geben sie ihm in vielen Fächern, z.B. Latein, Griechisch und Mathe Extraunterricht. Andererseits hat er selbst Kinderwünsche, da er merkt, kurz bevor das Landexamen bevorsteht, wie lange er eigentlich schon nichts mehr in seiner Freizeit unternommen hat und wie sehr ihn das Lernen einschränkt. Was früher für ihn alltäglich war, z.B. das Angeln, das Floß fahren oder überhaupt Treffen mit Freunden geriet mit der Zeit in den Hintergrund. Jedoch trägt der Junge auch selber zu diesem Konflikt bei, da er ein sehr ehrgeiziger Schüler, ein Streber ist. Dass er beim Landexamen in Stuttgart nur zweiter geworden ist, führt dazu, dass der Konfirmand noch mehr lernt, um nächstes Jahr auf der Priesterschule die anderen zu übertreffen und nicht wie von seinen Lehrern befürchtet, hinterherhinkt.
29.5.08 19:54
 


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